Meldung:

  • Datteln, Dorsten, Haltern am See, Marl, 06. Juli 2016

Städtebauförderprogramm 2016

Unsere Städte erhalten Hilfe für Projekte


Datteln erhält 240.000 Euro für das Projekt „Stadtumbau Innenstadt Datteln“. Hiermit wird das Quartiersmanagement sowie vorbereitende Untersuchungen für ein Integriertes Handlungskonzept und ein Verfügungsfonds gefördert.
Dorsten erhält für die Fortsetzung des Projektes „Wir machen MITte – Dorsten 2020“ Mittel in Höhe von 702.000 Euro, auch hier wird die Einrichtung eines Verfügungsfonds, die Neugestaltung des Georgplatzes und weitere Maßnahmen, wie Leerstandsmanagement gefördert.
Haltern am See erhält Mittel in Höhe von 492.000 Euro für die Maßnahme „Attraktives Haltern am See“. Es wird für eine Wegeverbindung der Halterner Innenstadt zum Halterner See verwandt.
Marl wird mit 4,045 Millionen Euro unterstützt bei der Planungsleistung der energetischen und barrierefreien Sanierung des Rathauses, Stadtteilmanagement und zur Einrichtung eines Verfügungsfonds für Bürgerprojekte im Quartier.
Der für 5 Städte direkt gewählte Landtagsabgeordnete Hans-Peter Müller sowie die Abgeordneten Carsten Löcker (zuständig für Teile von Marl), Michael Hübner (zust. für Teile von Dorsten) und Eva Steininger-Bludau (zust. für Teile von Datteln) begrüßen „die soziale Ausrichtung des diesjährigen Städtebauförderprogramms. Fast zwei Drittel der berücksichtigten Kommunen befinden sich in schwierigen finanziellen Situationen und brauchen genau diese Hilfe zur Umsetzung Ihrer Projekte.
Zugleich wird so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichen ein Vielfaches an weiteren Investitionen. Das ist ein gutes und nachhaltigeres Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft.
Dabei bleibt es bei der kommunalfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen in Nordrhein-Westfalen, denn jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen müssen 60 Cent beisteuern. Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.“